Kleingartenverein 5 "An der Linne" e. V., Leinefelde
 
 
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Montag 23. September 2019 | 3:23 MEZ 
  
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Grundlagen und Funktion von Voice over IP
 
Das Telefonieren mit der IP-Telefonie kann sich für den Teilnehmer genauso darstellen wie in der klassischen Telefonie.
 
Wie bei der herkömmlichen Telefonie teilt sich das Telefongespräch dabei in drei grundsätzliche Vorgänge auf, den Verbindungsaufbau, die Gesprächsübertragung und den Verbindungsabbau.
Im Unterschied zur klassischen Telefonie werden bei VoIP aber keine dedizierten "Leitungen" durchgeschaltet, sondern die Sprache wird digitalisiert und in kleinen Daten-Paketen transportiert.
 

 
Gesprächsübertragung
Prinzip eines Gespräches via IP-Telefonie bei der möglichen Nutzung eines IP-Telefons
 
Wie bei herkömmlicher Telefonie werden die akustischen Signale der Sprache zunächst analog mit einem Mikrofon (über den Telefonhörer) in elektrische Signale gewandelt.
Diese analogen elektrischen Signale werden dann digitalisiert (kodiert).
Optional können sie auch komprimiert werden (verbreitet sind dafür ITU-T G.723.1 oder G. 729 Annex A), um die zu übertragende Datenmenge zu reduzieren.
Der Transport der so umgewandelten Daten erfolgt dann über ein öffentliches oder privates Telekommunikationsnetz.
Bedingt durch das für den Transport verwendete Verfahren der Paketvermittlung werden die Daten dazu in viele kleine Pakete aufgeteilt
 
Transport der Daten
Im Normalfall schickt jedes Endgerät die codierten Sprachdaten unabhängig von der Signalisierung "direkt" über das Netzwerk an die IP-Adresse der Gegenstelle.
Die Gesprächsdaten fließen also nicht über Server eines VoIP-Providers.
 
Der eigentliche Transport der Daten erfolgt über das Real-Time Transport Protocol (RTP) oder SRTP, gesteuert durch das RealTime Control Protocol (RTCP).
RTP verwendet zur Übertragung in der Regel das User Datagram Protocol (UDP). UDP kommt zum Einsatz, da es ein minimales, verbindungsloses Netzwerkprotokoll ist, das nicht auf Zuverlässigkeit ausgelegt wurde wie beispielsweise das Transmission Control Protocol (TCP).
Das bedeutet, dass der Empfang der Sprachpakete nicht bestätigt wird, also keine Übertragungsgarantie besteht.
Der Vorteil von UDP ist aber dessen geringere Latenzzeit gegenüber der von TCP, da nicht auf eine Bestätigung gewartet und fehlerhafte Pakete nicht neu gesendet werden und sich somit der Datenfluss insgesamt nicht zusätzlich verzögert.
Eine komplett fehlerfreie Übertragung ist aufgrund der Redundanz gesprochener Sprache (und der Fähigkeit der verwendeten Codecs, Fehler zu korrigieren) nicht nötig.
Für ein flüssiges Gespräch ist eine geringe Laufzeit viel wichtiger.
 
Quelle: Wikipedia

 


Voice over IP Anwendungen für den Hobbyfunker
 
Selbst beim Hobbyfunk findet Voice over IP ein breites Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten.
Über einen VoIP-Gateway lassen sich beliebeig viele Funk-Relais weltweit ohne großen aufwand miteinander verbinden, sodas Funkgespräche über beliebige Entfernungen jederzeit problemlos möglich sind.

 
Verbindungen über Internet-Gateway werden heutzutage bei allen Funkanwendungen betrieben, Amateurfunk, CBFunk, Freenet, LPD und PMR bieten inzwischen ein stetig wachsendes Netzwerk von VoIP-Gateways mit denen weltweite Funkverbindungen möglich sind.
Selbst die Teilnahme am weltweiten VoIP-Funkverkehr vom heimischen PC ohne Funkgerät ist heutzutage kein Problem mehr.
 
Einige VoIP-Anwendungen für Hobbyfunker
 
  • EchoLink

  • FRN (Free-Radio-Network)

  • EQSO

  • uvm...
 unser Bannertausch 

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